Beginn der Volker-Kauder-Sommertour in Buchheim Nur die Schlussfrage von Volker Kauder blieb, aus gutem Grunde, unbeantwortet: „Wie kann dieser Abend im nächsten Jahr getoppt werden?“ Es scheint auch nicht möglich zu sein!

 

Die Bezeichnung „traditioneller Hock mit Volker Kauder im Gasthaus ‚Zum freien Stein’“, älter als die Sommertour des CDU-Bundestagsabgeordneten und inzwischen deren fester Bestandteil, hat mit dem, was in der voll gefüllten Kultgaststätte in Buchheim gar nichts mehr tun. Schlicht Event der begeisternden Art kann man das wohl bezeichnen, was sich dieses Jahr dort ereignete. Wenn Santina Intemperante mit ihrem italienischen Temperament als Tiger ein auf Volker Kauder zugeschnittenen Song hauchte, schmetterte, genial begleitet dabei von dem Musikkabarettisten Sebastian R. Schnitzer (dessen Mimik alleine schon das Kommen gelohnt hätte!) mit dem Piano, wenn Bernd Mager, früherer Mitarbeiter des CDU-Politikers und heute Dezernatsleiter im Tuttlinger Landratsamt, seine Lieder mit östlich angehauchtem Akzent geradezu zelebrierte und Volker Kauder eine ganz neue Facette seines Könnens feststellten konnte – dann erbebte das altehrwürdige Gasthaus nahezu in seinen Grundfesten. Die pure Begeisterung!

Wenn diese drei einen alten Schlager, einen Gassenhauer nach dem anderen anstimmten und die versammelte CDU-Familie mitsang, ob „Sierra madre del sol“, „Griechischer Wein“ oder auch „Skandal im Sperrbezirk“ – es war die pure Lust an der überschäumenden Atmosphäre. Und Volker Kauder, der einige seiner wichtigsten Mitarbeiter in Berlin als Gäste dabei hatte und überhaupt bester Stimmung war, schmunzelte: „Wir als CDU mit unserem festen Wertesystem können auch getrost ein solches Lied wie das mit dem „Skandal um Rosi“ fröhlich und begeistert singen.“
Er spiele gegen die Wand, lacht der in Villingen (mit Betonung auf „ich bin kein Schwenninger“, als das Badnerlied intoniert wird, im badischen Teil des Kreises Tuttlingen), den das Klavier stand an der Wand und er schaute auf diese – und dennoch vermochte er es spielend, den Kontakt mit dem Publikum und mit den Sängern ohne Probleme herzustellen.
Auch die Begleitung der jungen Laura Schnell auf der Querflöte („Autumn leaves“) und von Jürgen Schnell („My way“, geschrieben von Paul Anka, dargeboten für den Lebensweg von Volker Kauder) geriet kongenial, ganz ohne jede Probe zuvor.
Und mit Improvisationen, spontan und zur Begeisterung des Publikums, das mitten drin war im Geschehen und mitschwitzte (bei gefühlten 48 Grand Celsius), mitsang, als Teil des Geschehens selbst Programmteil war... (mehr)

 

Auszug aus dem Pressebericht von Robert King